Freundschaftsdienst

390_Freunschaftsdienst(Yay, doch noch’n Comic – wenn auch mit leichter Verspätung!)

Daran erkennt man richtig gute Kunden: Wenn sie nicht nur auf eventuelle Mängel im gelieferten Material hinweisen, sondern einen auch davon abhalten sich selbst zu übervorteilen. Eine gute Zahlungsmoral ist schließlich absolut nix Selbstverständliches.

Ich gebe es zu, ich habe nach mittlerweile über 3 Jahren in denen ich freie Arbeiten erledige immer noch ein wenig Probleme, den Leuten Geld abzunehmen. Klar ist das Rechnungenschreiben eine der größten Freuden des Selbstständigen, aber gerade bei Kunden die ich mag oder gar zu meinen Freunden zähle fällt es mir immer wieder schwer, den angemessenen Preis zu verlangen. Dämlich, ich weiß! Daran muss ich arbeiten. Deshalb nochmal vielen Dank liebe AK für deine kleine (im Comic etwas auf’s Wesentliche zusammengedampfte) Standpauke, die ja durchaus nicht ungerechtfertigt war.
Geht’s wem von euch freien Zeichnern da draußen ähnlich? Oder bin ich der einzige der so zimperlich ist wenn’s ums Abkassieren geht?

Am Montag werde ich verreist sein. Und da am Dienstag schon der Comic-Collab ansteht wird der nächste Comic wohl ebenfalls mit eintägiger Verspätung erscheinen. Also lauft nicht zu weit weg, wenn’s am Montag hier noch nix Neues gibt. Bis dahin wünsche ich eine schöne Restwoche nebst erfreulichem Wochenende.

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9 Antworten zu Freundschaftsdienst

  1. New Number 2 schreibt:

    Rechnungen schreiben wird durch fest hinterlegte Stundensätze einfacher. Man gibt nur noch die Zeit ein und es erscheint automatisch ein Betrag (den man sonst sich nie getraut hätte zu verlangen). Aber, hey, man muss ja auch von was leben!

    Und wenn’s dem Gegenüber mal wieder zu teuer war, dann kann der alte Wahlspruch der Fraggles helfen: „Hat’s Dir nicht gefallen, dann bohr‘ Dir doch ein Loch ins Knie! Bei manchen kann man’s recht oft tun, bei and’ren eben nie!“
    Und jetzt alle: „Sing‘ und schwing das Bein…“.

  2. Harl schreibt:

    Das erinnert mich auch an die eine oder andere E-Mail, die wir miteinander gewechselt haben, Michael 🙂

    Schön zu sehen, dass du auch von anderer Stelle solche Standpauken bekommst 😀

  3. S. Van Lure schreibt:

    Ab und zu wenn ich was für (hauptsächlich) Freunde zeichne fällt es mir schwer Geld zu verlangen… naja eigentlich immer. Auch wenn es Dinge sind die sie dann für Beruf oder Ausbildung/ Studium verwenden. Für Zeichnungen habe ich jedenfalls noch nie was von vornherein verlangt (weil es mir unangenehm ist) und es ist auch noch nie passiert das mir jemand dafür freiwillig Geld geben wollte 😦

    Wenn ich aber etwas herstelle das nicht am Papier oder Pc ist, also wo ich „echten“ Materialaufwand habe stelle ich von vorneherein klar das es so und so viel kostet;)

    Finde es aber schön das es auch Menschen wie deine Freundin gibt! Ich denke die meisten Menschen machen sich keine Gedanken darüber das auch Zeichnungen einen Wert haben. Und für Freunde ist man einfach eben der, ders kann (und gerne macht) und nicht der bei dem man was „offiziell in Auftrag“ gibt -.-

    Lg, Sarah

  4. MadKittyCat schreibt:

    Hihi, das kenn ich XD
    Wollte einer begabten Freundin auch schon etliche Male Geld zustecken, wenn sie mir ein paar Illus für meinen entstehenden Roman gemacht hat. Sie faucht mich dabei allerdings jedes Mal nur an, fast als wäre es unanständig ihr für die Zeit Geld zuzustecken O_o

  5. Julie schreibt:

    Ausgezeichnet! Ich begrüße das! Gruß unbekannterweise an AK 😀

  6. klaus schreibt:

    Ich finde, man sollte das vorher klar absprechen und einen Preis vereinbaren – oder von vorneherin sagen „dafür will ich nix“. Ordentliche Arbeit sollte ordentlich bezahlt werden. Ohne schlechtes Gewissen. 😉

  7. S. Van Lure schreibt:

    Klar, aber wenn jetzt ein Freund zum ersten Mal mit einem Zeichenwunsch kommt hat man vielleicht auch irgendwo einen Zwiespalt. Auf der einen Seite denkt man diese eine Sache macht man ihm einfach „gratis“ auf die Freundschaft (weil man vllt. auch davon ausgeht das es etwas Einmaliges ist und man will ja auch nicht das es vllt. heißt „da fragt man einmal nach nem Gefallen und dann will der gleich Geld dafür“) und dann braucht der Kumpel plötzlich öfter was und man weis nicht wie man ihm das mit der Bezahlung beibringen soll (Wobei der Freund von sich aus ausgeht das es ihn nix kostet – auf die Freundschaft)

    Wenn man allerdings wie Michael seinen Lebensunterhalt damit verdient sollte das für jeden, ob Freund, ob Kunde klar sein das es auch eine Gegenleistung geben muss.

  8. Chewwa schreibt:

    Das wurde mir von einem Lieben Freund aber auch schon empfohlen. Sollte ich jemals was auf die Beine stelln x3″! Du kannst ja immernoch Rabatte geben wenns Freunde sind ;)!

  9. Adolf Kluth schreibt:

    Fällt mir jetzt erst auf: Was bekommst du für den facebook-Avatar, denn ich mir aus deinem Abschiedsbild ausgeschnitten habe? Mir war nicht klar, dass du davon lebst.

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