Prometheus

prometheus-posterHeute schwafle ich mal ein wenig über einen Film, der nun nicht mehr so ganz der heiße Scheiß ist, den ich aber 2012 im Kino verpasst habe, erst jetzt auf DVD nachgeholt habe, der mich aber durchaus genug beschäftigte um nochmal drüber reden zu wollen. Die Rede ist ist von Ridley Scotts „Prometheus„. Da der Film nun schon fast ein Jahr alt ist werde ich, anders als in meinen anderen Filmbesprechungen, einfach mal davon ausgehen, dass der Leser den Film bereits kennt und mitreden kann. Wer Lust hat ein bißchen weiter über den Film zu fachsimpeln darf sich gerne im Kommentarbereich dazu auslassen. Deshalb gibt es jetzt hier an dieser Stelle einen dicken fetten Spoileralarm!!! Wer den Film noch sehen möchte der lese besser nicht weiter! Noch da? Gut! Ihr seid gewarnt!

Ab hier Spoiler!!! ———————————————————————-

Ok! Es gibt ein paar Dinge, die ich schon erfahren habe, bevor ich den Film sah. Zuerst das Offensichtliche: „Prometheus“ ist die Vorgeschichte der „Alien“-Reihe. Zweitens: Der Film wirkt weit weniger „alien“esk als man denkt sondern kommt eher als eigenständiger SciFi-Film daher und drittens: Die Charaktere sind unfassbar dämlich! Alle 3 Punkte kann ich nun bestätigen!
prometheusE_screencap1Zu Punkt 1 und 2 lässt sich sagen, dass die Art und Weise wie der Film präsentiert wird sehr beeindruckend ist. Die Bildsprache ist gewaltig (sogar auf DVD) und man hat eigentlich den ganzen Film über was zu gucken. Obwohl als Prequel zu „Alien“ gedacht, reibt es einem der Film nicht so krass ins Gesicht wie man es von anderen Prequels kennt. Zum einen kommt im Ganzen Film genau ein Alien vor und das für stolze 10 Sekunden, dazu noch ein einziger Facehugger – dafür aber ein echt beeindruckender. Dafür gibt es andere Elemente der „Alien“-Filme die hier wieder auftauchen, wie zum Beispiel das Raumschiff, das zu Beginn mutterseelenallein jahrelang durchs Weltall schippert, während die Crew im Kälteschlaf liegt und nur der „Synthetische“ die Stellung hält. Auch dass H.R. Giger wieder das Artdesign gemacht hat ist eine schöne Verbindung zum ersten „Alien“-Film. Für sich genommen ist Prometheus eigentlich ein durchaus sehenswerter SciFi-Film. Es gibt aber doch ein paar Elemente, die mich stören, bzw. die mich etwas verwirrt zurückgelassen haben.

Zum Plot:
Eine Gruppe Wissenschaftler fliegt zu einem fremden Planeten, weil sie auf der Erde Hinweise auf eine Rasse von Außerirdischen gefunden haben, von denen sie vermuten, dass diese die Menschheit erschufen.

Hier kommen wir zu Punkt 3 meines Vorabwissens über den Film: Die dämlichen Charaktere! Hier mal eben die wichtigsten Figuren (die nicht nur Kanonenfutter sind):

– Dr. Elizabeth Shaw: Archäologin
– Dr. Charlie Holloway: Archäologe und Freund von Dr. Shaw
– David: Der Androide
– Meredith Vickers: dauerangepisste Chefin mit „Seven-of-Nine“-Gedächtnislook
– Captain Janek: Der „fliegt nur das Schiff“
– Sir Peter Weyland: Im Sterben begriffener Financiér der Expedition
– Fifield: Geologe und Arschloch
– Milburn: Biologe und Volldepp
– Rest der Crew: Füllmaterial und Kanonenfutter

prometheusK_screencap33Warum sind diese (oder die meisten dieser) Personen Deppen? Die wohl oft zitierteste Szene ist wohl die mit der Alien-Cobra: Der beste Exobiologe der Erde der für Geld zu haben war und extra dehalb auf dieser Mission ist trifft auf eine unbekannte Spezies die einer Giftschlange ähnelt – und streichelt sie! Belohnt wird dieser Geistesblitz mit einem der abartigsten Tode die ich seit langem in einem Film sehen durfte!
Aber es gibt noch mehr Stellen, die mich an der Geistesgegenwart der Protagonisten zweifeln lassen. Zum Beispiel: Die Mannschaft wurde auf der Erde für diese Mission angeheuert, fliegt daraufhin 2 volle Jahre im Kälteschlaf durchs All und erst nach dem Auftauen vor Ort gibt es ein Briefing in dem alle erfahren, was sie hier eigentlich sollen. Ernsthaft? Bei Marines wie in „Aliens“ sehe ich das ein. Da wird gemacht was der Chef befielt, aber ich dachte dass man Wissenschaftler bei sowas vorher informiert. Und warum wirkt manch einer aus der Crew als habe man ihn aus einem Programm zur Resozialisierung von Straftätern rekrutiert – allen voran der Geologe Fifield? Dieser ist nicht nur äußerst nutzlos, er ist auch von der ersten Sekunde an unfassbar pissig zu allen Beteiligten und keiner weiß warum. Der Archäologe Holloway, nachdem sich vermeintlich herausstellt, dass die vor 2000 Jahren zuletzt nachgewiesene Schöpfer-Rasse ausgestorben ist, fängt an zu saufen und weint darüber rum, dass er nicht das gefunden hat was er gesucht hat. Hätte man mit rechnen sollen.
Ebenfalls nutzlos und mies drauf seiend kommt die Chefin Vickers daher. Sie will die ganze Aktion von vornherein lieber früher als später abblasen und tut im Film eigentlich nix als den anderen das Leben schwer zu machen. Man erfährt dann, dass sie das alles für ihren im Sterben liegenden und ebenfalls an Bord befindlichen Papi tut, der sich von den Erschaffern das ewige Leben oder so erhofft.

Und mit diesem alten Herrn, kommen wir zu den Dingen, bei denen ich mich frage, was das eigentlich soll. Hier also ein paar offene Fragen:

Warum Guy Pierce in der Rolle des alten Mannes?
engineer_speaks_prometheus_4Besagter Vater Sir Peter Weyland ist im Film so ca. hunderthmpfzig Jahre alt und steht schon mit anderthalb Beinen in der Urne. Gespielt wird er aber von Guy Pierce, der mit seinen 46 Jahren noch recht gut im Schuh steht und für den Film eine sehr unecht wirkende Altmännermaske verpasst bekam. Und Sir Weyland erhält im Film seine Jugend von den Aliens nicht wie erhofft zurück – Es wird also auch keine Verjüngungssequenz oder so nötig. Stunts muss er auch keine machen, also WARUM hat sich Ridley Scott entschieden, diese Figur nicht von einem echten alten Mann spielen zu lassen? Offenbar war eine Szene geplant, in der Weyland als jüngerer Mann zu sehen ist und in der Pierce ohne Maske hätte spielen können. Aber das alleine scheint mir ein schwacher Grund dafür, dass der alte Mann nun grundlos unecht aussieht.

Wäre die Entstehung der Aliens nicht noch einen Tick komplizierter gegangen?
Das erste Alien schlüpfte aus dem letzten Erschaffer, der von einem Riesen-Facehugger „geschwängert“ wurde, den sich die Archäologin per OP-Kapsel aus dem Bauch geschippelt hat nachdem sie von ihrem Freund geschwängert wurde, der zuvor von David dem Androiden mit den „Larven“ dieser Alien-Cobra-Biowaffen-Viecher infiziert wurde! Mann! Mann! Mann! So einfach kann’s gehen!

Warum tut David was er tut?
prometheusE_screencap7Dass der Androide David ein doppeltes Spiel treibt, wird relativ schnell klar. Er ist seinem Herrn Weyland treu ergeben und stellt seine Interessen über die der anderen Crewmitglieder. So weit, so plausibel. Allerdings ist auch er es, der die Kette der Ereignisse in Gang setzt, aus der letztendlich das erste Alien entsteht. Und da frage ich mich nun: Warum? Er kann unmöglich gewußt haben, was dabei heraus kommt und selbst wenn…was hat er davon?

Warum mutiert Fifield zum Zombie und Milburn nicht?
Als sich der Biologe Milburn so geistesstark der ersten Alien-Schlange als Opfer anbietet, versucht Kollege Fifield ihn zu retten und die Schlange von seinem Arm abzuschneiden. Das Ende vom Lied: Milburn darf fortan einen Parasiten mehr sein Eigen nennen und Fifield bekommt die gute alte Alien-Säure in die Fresse worauf sein Helmvisier mit der Gesichtshaut verschmilzt und er sehr unschön zu Boden geht.
Aber: Später im Film taucht der augenscheinlich geschmolzene Fifield wieder auf – und zwar als unvorteilhaft mutierter, wild um sich wütender und den Rest der unwichtigen Nebendarsteller ausradierender Zombie-Berserker. Warum??? Und warum er und nicht Kollege Schlangenstreichler der ja immerhin jetzt ein Alien in der Birne hat?

Was ist das für eine fragwürdige Med-Kapsel?
prometheusK_screencap50Chefin Vickers erklärt zu Beginn, dass sie in ihrem Quartier für sich selbst eine autarke Med-Kapsel für Notfall-OPs hat. Als Dr. Shaw später mit Hilfe eben dieser Kapsel versuchen will, sich den Alien-Embryo aus dem Leib zu säbeln erklärt ihr die freundliche Computerstimme, dass die Kapsel nur für männliche Patienten ausgelegt sei. Hätte das bei Einbau nicht mal einer checken können?
Nach dennoch gelungener OP und Entfernung des noch lebenden Embryo rollt sich Shaw aus der Kapsel und betätigt den Vergasungsknopf(!) der Kapsel um das Wesen endgültig zu eliminieren! Ich weiß nicht wie es euch geht, aber ich möchte auf keinem Gerät operiert werden, in das eine automatische Vernichtungsmechanik eingebaut ist.

prometheusV_screencap30So Puh, jetzt hab ich schon wieder mehr gemeckert und gemäkelt als ich wollte. Denn eigentlich hat mir „Prometheus“ ganz gut gefallen, auch wenn er diverse „What the Fuck?“-Momente hat. Ich fand es gut, dass es kein stumpfer Alien-Abklatsch war und dass der ganze Film eine ganz eigene Note hat, die auch nicht Alien-Fans gefallen dürfte.

Alle verwendeten Screenshots entstammen der offiziellen Website zum Film.
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14 Antworten zu Prometheus

  1. Leander schreibt:

    Ich habe den Fim gehasst und hasse ihn mehr und mehr, um so mehr ich darüber nachdenke. Ich zähle ihn nicht zu den Alienfilmen, so wie Teil 4… URG In diesem Sinne, MEHR MECKERN 😉

    • deMichl schreibt:

      Hass ist ein starkes Wort!
      Es ist einer der Filme, bei denen ich das Gefühl habe, dass 2 verschiedene Regisseure sich die Arbeit geteilt haben. Ein guter der weiß, worauf es ankommt und einer für die „Saw“-Gucker!

  2. Wolfgang schreibt:

    Wegen „warum keinen alten Mann für die Rolle nehmen“… Jopi Heesters stand halt nimmer zur Verfügung

    Und die Medikapsel… ich vermute mal, dass damit angedeutet sein sollte, dass sie für den alten Sack da war (deswegen ja auch auf Männerleiden geeicht – was ich aber für Blödsinn halte; wenn man Hologramme erschaffen kann, ist auch genug Kapazität für Operationsanweisungen für Männlein UND Weiblein da). Dass es eine Dekontaminationsfunktion gibt, finde ich auf einem Raumschiff durchaus sinnvoll – fremde Viren und so ein Kram sollten ja nicht unbedingt im Raumschiff ihr Unwesen treiben…

    Insgesamt fand ich den Film eine nette Unterhaltung, bei weitem nicht so schlecht, wie ihn alle gehalten haben – aber zuviel Hirn sollte man halt nicht einschalten beim Gucken 😉

  3. TeMeL schreibt:

    Ich bin immer noch etwas zwiegespalten was Prometheus angeht… Bin ja großer Alienfan und lasse mir sogar Teil 3 und 4 noch irgendwie gefallen, auch wenn an den ersten Teil einfach nichts mehr herankommt. Bei Prometheus weiß ich noch nicht so recht, bzw. warte auf jeden Fall mal auf die Fortsetzung(en), im Kino seinerzeit war ich erstmal nicht soooo angetan, komplett schlecht fand ich ihn schon damals nicht, aber auch nicht umwerfend. Als ich ihn jetzt vor kurzem auf DVD gesehen habe, hatte ich irgendwie das Gefühl mehr verstanden zu haben als zuvor und fand ihn besser als noch im Kino.
    Herausragend finde ich nach wie vor, die Machart des Films und die Musik (Die Szene mit den dreidimensionalen Planetenholographien ist einfach sooo eindrucksvoll!) Auch mag ich die zwei Protagonistenschauspieler von Shaw und David sehr gerne und finde sie spielten recht überzeugend. Bei den beschriebenen Lücken in der Handlung geb ich dir allerdings recht, (vor allem die Zombiesache war mir auch rätselhaft) finde aber nicht, dass es die Handlung komplett (zer)stört. Mit einem abschließenden Urteil warte ich vielleicht noch, bis diese Vorgeschichte einst endgültig abgeschlossen ist, sehenswert finde ich Prometheus persönlich allerdings schon, ob als Alienfan oder nicht 🙂

    • deMichl schreibt:

      Wie gesagt optisch und akkustisch gibt es absolut nix zu meckern und von den Schauspielern her eigentlich auch nicht (vom künstlich gealterten Guy Pierce mal abgesehen). Ich werd mir den Film auch noch kaufen, denn sehenswert ist er allemal.
      Es gibt nur sehr viele Ungereimtheiten im Film, von denen ich noch am Grübeln bin, ob es nun Logiklöcher sind, oder ob ich einfach zu doof bin die Handlung zu verstehen. Allem voran, die Begründung, warum der Androide den Archäologen infiziert und somit letztendlich das erste Alien erschafft. Ich vertshe es nicht!

  4. Cirdan schreibt:

    Ich fand ihn großartig, aber mich stört auch nicht, wenn sich Charaktere im Film dumm verhalten. Im echten Leben tun sie es schließlich auch, warum nicht dann auch auf der Leinwand? Ich nehme einfach das Gesehene als das Geschehene an und genieße den Film.

  5. Max Vähling schreibt:

    In dem Film passiert eine ganze Menge unausgegorener Blödsinn, aber ich habe mir einiges davon dann doch noch zusammenreimen können.

    Also, es ist das Ende des 21. Jahrhunderts. Die Wissenschaft hat sich in der Weise weiterentwickelt, dass offenbar Raten inzwischen zu den anerkannten wissenschaftlichen Methoden gehört. Denn die beiden Archäologen haben für ihre These, dass die Außerirdischen die Schöpfer der Menschheit seien, keine anderen Hinweise anzubieten als dass sie ganz doll dran glauben, und trotzdem finanziert ihnen der olle Weyland eine Expedition. (Hm, vielleicht wollte man die auch einfach nur los sein.) Diese Zukunftsvision ist leider ganz und gar nicht abwegig, wenn man sich anguckt, wie der Naturwissenschaftsunterricht in den USA zur Zeit unter Beschuss der Kreationisten ist. Diese systematische Unfähigkeit erklärt dann auch, warum der Biologe das erste Alien, das er sieht, streichelt, und warum ausgerechnet der Geologe sich gleich verläuft.

    Die Med-Kapsel gehört dagegen für mich zu den Höhepunkten des Films, einfach weil sie sich genau so verhält, wie es die sogenannte KI heute schon tut. NATÜRLICH ist die auf männliche Patienten eingestellt, denn das ist die Standardeinstellung ab Werk, die einfach noch niemand nötig hatte zu ändern. Und jetzt ist der Upgradeserver auf der Erde einfach zu weit weg – hätte man vorher dran denken sollen. Aber siehe oben – wenn Unfähigkeit nicht nur Methode hat, sondern zur Methode wird, was soll man erwarten?

    Das einzige, was ich nicht verstehe, ist, wie eine Gesellschaft, die so unfähige Wissenschaftler heranzüchtet, funktionierende Raumschiffe bauen kann. Vielleicht stimmt doch meine frühere These, und die Erde wollte diese Spinner einfach loswerden.

    • deMichl schreibt:

      Ja, so ziemlich alle Wissenschaftler im Film handeln mehr so nach der „Mal gucken was passiert“-Methode! Sie schließen ja z.B. auch abgeschraubte Alien-Köpfe wieder an Strom an und versuchen sie zu reaktivieren bis sie platzen. Was hatte sie sich denn davon erhofft? Dass er redet? Stell ich mir mühsam vor so ganz ohne Lunge…
      Aber es führt mich auch wieder zu der Frage, die immernoch nicht recht geklärt ist, nämlich: Warum infiziert der Androide den Archäologen und erschafft somit über 3 Ecken die Aliens? Wollte er auch nur mal gucken was passiert? oder hatte er nen Masterplan? Wenn ja hab ich davon nix bemerkt!

      • TeMeL schreibt:

        Also ich hatte das so verstanden, dass David ausprobieren wollte, ob das Zeug irgendeine Art von Heilmittel ist. Sein alter „Mentor“ Weiland hat sich doch extra einfrieren lassen, um evtl lange genug leben zu können, bis es ein Mittel gegen den Tod gibt und ich hatte gedacht David hat diese schwarze Urnenflüssigkeit für ein solches gehalten. Oder ist das zu simpel? Aber ich gebe zu, wenn das der Grund ist, ist es eigentlich dämlich…
        Vielelicht erfährt man ja auch noch einige Ungereimtheiten in den Fortsetzungen, die allerallererste Szene des Films, wo der „Urmensch“ da selber diese schwarze Flüssigkeit trinkt und kaputt ins Wasser fällt hab ich zum Beispiel noch nicht verstanden.

        • deMichl schreibt:

          Wenn das Davids Plan war, war er tatsächlich irgendwas zwischen naiv, dämlich und grob fahrlässig! Glaub ich ehrlich gesagt nicht……..
          Szene 1 kann ich tatsächlich erklären. Der „Urmensch“ wird im Abspann als „Opfer“ bezeichnet. Das heißt er opfert sich selbst, um seine DNA im Genpool der Erde zu verteilen.

  6. Pjod schreibt:

    Angestachelt (und wieder daran erinnert) den Film noch zu schauen, habe ich das jetzt auch mal getan und kann dir eigentlich nur zustimmen. Ich mein Unterhaltsam war der Film schon, aber so grundlegende Dinge, die man mit einem gesunden Menschenverstand nicht machen sollte fallen hier hinten runter (Helme auf einem Fremden Planeten abnehmen – mhkay), immer weiter gehen, wenn man sich verlaufen hat (was man auch sehen kann, im Hologramm auf dem Schiff!?!) und natürlich alles antatschen, Behältnisse und Türen sofort öffnen, ohne irgendwelche Erkundungen angestellt zu haben und zu guter Letzt vor dem Schiffs-„Ring“ mit gefühlten 10 Kilometern Durchmesser DAVONLAUFEN anstatt einfach 20 Meter zur Seite zu gehen… Also das ist schon ein ganz schöner Haufen Vollidioten! Es war wenigstens Konsequent, dass sie alle gestorben sind. 🙂

    Aber danke für die Erinnerung!

  7. Ratek schreibt:

    Ich hab den Film erst jetzt gesehen. Free TV, eigentlich Höchststrafe, dann noch zur PrimeTime, das kann ja eigemtlich nix werden 🙂 Naja, ich fand ihn trotzdem ganz unterhaltsam. Schön fand ich das das Ur-Alien-Schiff quasi erklärt wird.
    Dass die Protagonisten allesamt Schwachköpfe sind…dem kann man nur zustimmen, aber wenn die alle ein bisschen smarter gewesen wären, dann wäre der Film wahrscheinlich zu langweilig. Erkunden bevor ich Türen öffne, Cobra streicheln… etc. Gähn.
    Mich wundert, dass Du das Ende nicht kommentiert hast, was dem Thema, „Gott-sind-die-Dämlich“ m.E. nach noch die Krone aufgesetzt hat. Eine einzige Überlebende hat nix besseres zu tun, als ein Alienschiff zu nehmen und sich damit auf die Suche zu machen nach? Dem Heimatplaneten von den Bösen… Vielleicht ist das die Erklärung des ganzen Films, die waren einfach alle Suizidgefährdet und sind deswegen zu dem Planeten geflogen.

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